Mittwoch, 28. Dezember 2011

Neues zur Sonne (28.12.2011)

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Überblick:

Z. L. Du vom Key Laboratory of Solar Activity, National Astronomical Observatories, Chinese Academy of Sciences in Beijing glaubt, einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Auftretens von koronalen Massenauswürfen und der Zahl der Sonnenflecken gefunden zu haben:

In einer weiteren Arbeit untersuchte K.J.H. Philips (Mullard Space Science Laboratory, University College London, Holmbury St Mary, Dorking) das Verhältnis zwischen dem Vorkommen des chemischen Elementes Eisen in der Photosphäre und dessen – möglichen – Einfluss auf die Korona.

Einen eventuell vorhandenen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit der bei Eruptionen auf der Sonne ausgestoßenen Elektronenfluss und nicht-thermischer Radiostrahlung (Radioburst Typ III) erforschten H. Önel† und G. Mann vom AstrophysikalischesnInstitut Potsdam (AIP), und E. Sedlmayr† von der Technischen Universität Berlin (TU–Berlin), Zentrum für Astronomie und Astrophysik.

Ein 3D-Modell der Struktur des Sonnenwindes, in Abhängigkeit der heliographioschen Breite und versehen mit einer zeitlichen Komponente, entwickelten J.M. Sokol und M. Bzowski1 vom Space Research Center der Polish Academy of Sciences in Warschau, M. Tokumaru und K. Fujiki vom Solar-Terrestrial Environment Laboratory der Nagoya University sowie D.J. McComas vom Southwest Research Institute, San Antonio, Texas und der University of Texas.

Zeitreihen des langsamen Sonnenwinds anhand der zwischen 1975 und 1982 mit der deutschen Sonnensonde HELIOS gewonnenen Daten nahmen Vinita Suyal, Awadhesh Prasad und Harinder P. Singh vom Department of Physics and Astrophysics der University of Delhi genauer unter die Lupe.

Das gleiche Team analysierte auch die Geschwindigkeiten des Sonnenwinds anhand der Daten des ACE-Satelliten.

Der magnetische Fluss, der von Dynamo im Inneren der Sonne erzeugt wird, tritt in Form von bipolaren magnetischen Regionen in Erscheinung. J. O. Stenflo vom Institute of Astronomy der ETH Zürich und dem Istituto Ricerche Solari Locarno und A.G. Kosovichev von der Stanford University in Kalifornien haben solaren Magnetogramme, die zwischen 1995 und 2011 mit dem MDI Instrument der SOHO-Sonde aufgenommen wurden, analysiert und 160.079, automatisch identifizierte, bipolare magnetische Regionen erfasst.

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