Mittwoch, 19. September 2012

Sonne am 19.09.2012

Starke Bewölkung mit Gewitter und Starkregen und dann eine große Wolkenlücke, keine gute Voraussetzung für gute Beobachtungsbedingungen. Nach Abzug eines mittelschweren Gewitters riß plötzlich die Bewölkung auf, leider mit unguten Folgen für das Seeing: heftig wallender Sonnenrand gepaart mit partiellen Unschärfen vor der Sonnenscheibe lassen Flecken nicht gut aussehen. In dem ganzen Geflirre konnte ich gerade so eben fünf mickrige Fleckengruppen sehen: eine A, eine C, eine D, eine H und eine J sowie ein paar unauffällige Fackeln am Sonnenrand.

Da sich die Sonne anschickte, hinter dem Baum vor meinem Küchenfenster zu verschwinden - das tut sie just in dem Moment, wo ich das hier schreibe - musste ich mich beeilen, um noch mittels PST im H-Alpha zu beobachten.

Auch hier war der Anblick eher ernüchternd, neun kleine Protuberanzen, wobei sich bei einer Material abgelöst hat und frei im Raum schwebt, sechs Filamente, die kaum der Rede Wert sind und ebenso viele helle Flaregebiete.

Eher ein durchschnittlicher Tag und eine gehetzte Beobachtung zwischen zwei Regenschauern, denn im Nordosten kündigt sich das nächste Gewitter an.

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