Sonntag, 3. März 2013

Sonne am 03.03.2013

Nach einem durchweg neblig-bewölkten und kalten Tag war der Himmel, von durchziehenden Wölken und unterschiedlich dichtem Syph abgesehen, endlich mal klar. So konnte ich bereits kurz nach 9 Uhr MEZ mit der Beobachtung anfangen. Das Seeing war trotz der Wolken relativ gut und einigermaßen stabil, nur ab und zu gab es ein paar durchlaufende Wellen, die das Bild spürbar verschlechterten. 

Der höhere Sonnenstand führte nun auch dazu, dass die Sonne deutlich über dem Haus im Südosten stand, als ich mit der Beobachtung anfing. Allerdings ging der Blick fast permanent durch dünne Äste hindurch, was auf Dauer etwas nervig war.

Im Weißlicht fand ich 7 Gruppen: 3xA1, 1xB7, 1xB8, 1xD4 und 1xD9. Große Penumbren oder filigrane Strukturen in den Gruppen, wie sie im Maximumsjahr an der Tagesordnung sein sollten, waren nicht auszumachen.

Im H-Alpha bot sich ebenfalls ein eher gemäßigtes Bild: 11 nur kleinere Protuberanzen, 10 Filamente und 7 Flaregebiete sowie das chromosphärische Netzwerk, mehr war nicht zu erkennen. Auch hieran ließ sich das Jahr des Fleckenmaximums nicht abzulesen, was weiter den Verdacht nährt, dass dieses tatsächlich schon vorbei ist.

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