Mittwoch, 6. März 2013

Sonne am 05.03.2013

Vier Beobachtungen in fünf Tagen: Mehr als im ganzen Februar, dazu noch solche unter relativ guten Bedingungen, denn die Luft war erstaunlich ruhig, wenn auch nicht ganz so stehend, wie noch vor zwei Tagen. Das reichte aber völlig aus, um sechs der sieben vom Sonnenobservatorium Kanzelhöhe beobachtete Gruppen zu finden. Gegenüber gestern ergaben sich aber nur wenige Veränderungen. So hatten sich die beiden D-Gruppen nur marginal verändert, die Zahl ihrer Einzelflecke ging leicht zurück, eine A-Gruppe war nicht mehr zu sehen und die beiden J-Gruppen hatten sich in die Klassen A und B zurückverwandelt. Daraus ergab sich die Klassifikationsfolge: 3xA1, 1xB7, 1xD6, 1xD9.
Im H-Alpha ging es da schon ein wenig turbulenter zu. Am Vormittag hatte es einen M1 aus der randnahmen AR 11686 gegeben, dazu konnte man im Südosten ein Protuberanzengebiet sehen, dass sich im Laufe des Tages beständig weiterentwickelte und zu meiner Beobachtungszeit seltsam verdreht aussah. Im PST kam ich auf insgesamt 11 Protuberanzen, 8 Filamente, die dieses Mal etwas größer wirkten sowie 5 hellere Flaregebiete, die zwar das Potenzial für weitere Ausbrüche hatten, aber keine weiteren Ausbrüche erzeugten. Für das Jahr des Sonnenfleckenmaximums, das einige Wissenschaftler in zwei Monaten erwarten, ist das entschieden zu wenig.

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