Dienstag, 20. August 2013

Sonne am 20.08.2013

Nachdem die Wettervorhersage des NDR und einige online-Wetterdienste einen sonnigen und nahezu wolkenfreien Tag prognostizierten, hoffte ich auf eine Sonnenbeobachtung ohne Wetterstress. Doch weit gefehlt, denn schon um 8 Uhr MESZ zog der Himmel plötzlich zu. Er blieb es auch bis weit in den Nachmittag hinein. Erst gegen 18 Uhr klarte es an einigen Stellen auf meist abseits der Sonne, die oft hinter Wolken verborgen blieb. Das änderte sich erst – wie sollte man es auch anders erwarten – als das Tagesgestirn hinter dem einzigen Baum in Westrichtung stand. Durch die Äste hindurchschauen war extrem nervig, zumal der Himmel jetzt richtig klar war. Nach der „Baumpassage“ zog es wieder zu und gab nur noch in kleinen Dosen den Blick auf die Sonne wieder frei. Das machte das Beobachten nicht gerade zu einem Vergnügen, zumal links und rechts von der Sonne der Himmel frei war …

Das Seeing war sehr gut, aber durch die permanent durchziehenden Wolken war es kaum möglich, sich auf eine Region wirklich zu konzentrieren. Hatte man Details erfasst, war der nächste Wolkenfetzen da und beendete die Beobachtung.

Dabei war die Sonnenaktivität relativ hoch und hätte im Weißlicht eine intensivere Beobachtung verdient. Die AR 11818 stand als H-Gruppe am Westrand, gefolgt von der AR 11824 als C, die AR 11820 als D, die AR 11823 und die AR 11827 als D auf der Südhalbkugel. Im Norden waren die AR 11826 als C und die AR 11825 als D-Gruppe zu sehen. Wegen der durchziehenden Wolken war die Beobachtung sehr anstrengend und Detailuntersuchungen unmöglich.

Die Wolkensituation wurde danach wieder schlechter, es zog fast völlig zu und die Lücken in der Wolkenschicht zogen konsequent an der Sonne vorbei. Daher war eine Beobachtung im H-alpha am heutigen Tage leider nicht mehr möglich. Von den angekündigten 11 Stunden Sonnenschein waren am Ende nur wenige übrig geblieben.

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