Donnerstag, 22. August 2013

Sonne am 22.08.2013


Die heutige Wettersituation war ähnlich der gestrigen, aber mit einem kleinen, feinen Unterschied: der Himmel zwischen den Wolken war fast weiß, was sich extrem negativ auf die Sichtbarkeit der Flecken und später im H-alpha auf die der Protuberanzen und Filamente, auswirkte.

Auf den ersten Blick fiel sofort auf, dass die meisten Aktivitätsgebiete auf der westlichen Hemisphäre standen und aus dem Osten wieder mal kaum was nachkam.

Das waren denn auch die ersten Gruppen, die ich erfasste: Die AR 11827 als D auf der Südhalbkugel, die AR 11823 als H westlich des Sonnenmeridians und die AR 11828 als C auf der Nordhalbkugel. Die AR 11820 war wie die AR 11830 als D-Gruppe zu sehen, die AR 11829 als A, die nur in wenigen Augenblicken erkannt werden konnte. Die randnahe AR 11825 war eine C-Gruppe, die AR 11831 als D. Über dieser Gruppe stand eine weitere C, die aber seltsamerweise keine NOAA-Nummer erhalten hatte.

Die nun aufgrund einer zunehmenden Syphschicht oberhalb der Wolken schnell schlechter werdenden Beobachtungsbedingungen – zur Stunde verhindert diese zum wiederholte Male eine Sichtung der Nova Delphini 2013 -, ließen die Sichtbarkeit sämtlicher Details rasch zurück gehen. Zunächst zählte ich am Rand noch 10 Protuberanzen und auf der Oberfläche 7 chromosphärische Fackeln. Die 11 Filamente waren am Ende der Beobachtung nur noch schwer zu erkennen. Danach zog es endgültig zu.

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