Montag, 26. August 2013

Sonne am 25.08.2013

Es war wie aus dem Lehrbuch für angewandte Murphologie: Kaum hatte ich mein Teleskop aufgestellt, versank die Sonne in einer Syphschicht, die nur die größten Fleckengruppen, zwei vom Waldmeiertyp H, erkennen ließAnsonsten war die Sonnenoberfläche ein einziges Gewaber und Beblubber ohne Detail.

Geschlagene sechs Stunden (!) musste ich warten, bis ich die angefangene Beobachtung vollenden konnte  und das Seeing war immer noch eine mittlere Katastrophe. Zu sehen waren weiterhin die beiden Aktiven Regionen AR 11823 am Westrand und die neue AR 11835 am Ostrand. Am Westrand tummelte sich zudem noch eine kleine A, die in einem Fackelfeld schwach zu erkennen war und die AR 11828 als C-Gruppe. Der Rest der Sonne war fleckenfrei.

Dass die Beobachtung im H-alpha auch nicht sehr viel besser war, als die im Weißlicht, merkte ich sofort. Aber es gab hier ruhige Momente, wo ich in wenigen Sekunden etwas mehr erkennen konnte. So fand och 6 chromosphärische Fackeln, 12 Protuberanzen und 11 Filamente. Eines davon war sehr lang und schon seit Tagen stabil. Mehr war unter den gegebenen Umständen nicht zu sehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen