Sonntag, 29. September 2013

Sonne am 29.09.2013



Der Tag in Kirchheim begann mit einem wolkenlosen Himmel und so konnte ich bequem vor der Tür, ohne durch Örtlichkeiten oder die Botanik gehindert zu werden, mit der Beobachtung beginnen.

Im Weißlicht waren weiterhin nur wenige Gruppen zu sehen. Die AR 11846 hatte sich weiter dem Westrand angenähert und war weiterhin eine H-Gruppe, die AR 11850 als kleine D-Gruppe und die AR 11854 war nur noch eine kleine J, die man auch für eine A halten könnte.

Im H-alpha gab es da erheblich mehr zu sehen. Am Rand fand ich 12 winzige Protuberanzen – lediglich eine ragte, V-förmig – etwas weiter über den Sonnenrand hinaus. Nur drei chromosphärische Fackeln standen 17 Filamente gegenüber. Davon waren allein fünf (!) größere, die sehr beeindruckend waren und in einem Fall auch plastisch-dreidimensional wirkte. Das Seeing war allerdings eher durchschnittlich und auch im H-alpha zeigte sich ein bisweilen heftig wallender Sonnenrand. Dennoch: eine entspannte Beobachtung ist wesentlich effektiver, als eine unter Zeitdruck, wenn das Tagesgestirn hinter einem Baum oder einem Haus zu verschwinden droht.

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