Mittwoch, 25. Dezember 2013

Sonne am 25.12.2013


Was mir fast zwei Wochen lang partout nicht gelingen wollte, passierte heute Mittag: zur passenden Zeit öffnete sich ein Wolkenloch und gab den Blick auf die Sonne frei, bei einem sogar recht ordentlichen Seeing. Wenn die Beobachtung auch erst im zweiten Anlauf durchgeführt werden konnte und größere Wolkenlücken meist an der Sonne vorbei wanderten oder in Richtung Norden zu beobachten waren.

Am Ostrand stand ein vereinsamte A-Fleck (noch ohne NOAA-Nummer) in einem Fackelgebiet und die AR 11936 daneben, die ich, da sie sehr langgestreckt erschien, als eine A- und eine B-Gruppe klassifizierte. Die AR 11935 war nunmehr auch heute nur eine kleine A und der einzige Fleck auf der Nordhälfte der Sonne. Der Rest befand sich äquatornah im Süden. Die AR 11934 schien mir zerbrochen zu sein und aus einer B und einer H zu bestehen, die AR 11931 war für mich eine H, daneben befand sich eine weitere B. Ganz im Westen war die AR 11930 als eine H und eine seitlich dazu versetzte B. Die AR 11928 am Westrand konnte ich dann nicht mehr beobachten.

Im H-alpha fielen vor allem zwei größer gewordene Protuberanzen am Ostrand auf sowie eine weitere in der 14 Uhr-Position, die etwas mehr über den Rand ragten, als vor zwei Tagen. Ansonsten gab es nur wenig zu sehen: die Zahl der Protuberanzen belief sich auf insgesamt 9, die der Filamente auch auf 9 – nur im Süden waren ein paar kleinere Bögen zu sehen – und 5 Flaregebiete. Kurz nach Beendigung der Beobachtung zog es dann auch wieder ganz schnell zu. Immerhin: endlich mal wieder das Glück gehabt, welches mir wochenlang fehlte.

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