Freitag, 10. Januar 2014

Sonne am 10.1.2014


Es waren wieder nur äußerst widrige Umstände, unter denen eine Sonnenbeobachtung möglich war. Die größeren Wolkenlücken mit teilweise schön blauem Himmel kamen viel zu früh, nämlich als die Sonne noch hinter den Häusern stand. Gegen Mittag lockerte die Bewölkung dann noch mal ein wenig auf, aber richtig klar wurde es nicht mehr. 

Ich konnte die sechs Fleckengruppen leider wieder nur durch vorbeihuschende Wolken inmitten von Windböen beobachten und musste mich auch auch noch ziemlich beeilen. Kurz nachdem ich das Teleskop von der Fensterbank genommen hatte, gab es den nächsten Regenschauer und danach keine Gelegenheit mehr für eine Beobachtung. Optimal ausgenutzt, wenn auch unter Bedingungen, die man mehr schlecht als recht bezeichnen muss.

Auf die Schnelle fand ich im Süden die AR 11944 als eine große F-Gruppe, deren vorderer Teil problemlos mit bloßem Auge durch meine Sonnenfinternisbrille sichtbar war. Dahinter stand eine kleine B ohne NOAA-Nummer und die AR 11949 als J1. Im Norden – momentan sind beide Halbkugeln in ihrer Aktivität beinahe ausgeglichen – stand eine weitere nummernlose B-Gruppe, die AR 11948 als J1, die AR 11946 als D-Gruppe. Für Detailstudien reichte die Zeit nicht mehr und auch die H-alpha-Beobachtung fiel zum wiederholten Male aus.

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