Donnerstag, 20. Februar 2014

Sonne am 20.02.2014

Es war nur dem Umstand zu verdanken, dass ich heute einen Teil meiner beruflichen Arbeit zu Hause erledigen konnte und so in die Lage versetzt wurde, die Sonne zu beobachten.

Bereits, als ich aus der U-Bahn kam, empfing mich eine warme Vorfrühlingssonne und ich beeilte mich, nach Hause zu kommen. Der größte Teil der Wolkenlücke war schon durchgezogen, als ich mit der Beobachtung beginnen konnte.

Ganz am Westrand stand noch die AR 11976 als kleine J1-Gruppe, schräg darüber die AR 11977 als B4 und nahe davon im Norden die AR 11985 als A1-Gruppe. Östlich vom Sonnenmeridian standen die AR 11984 als A1, die AR 11981 als E20 und die AR 11982 als E30. Am Ostrand kam eine weitere Gruppe herum, die noch keine NOAA-Nr. hatte und von mir als B8 eingestuft wurde. Ich konnte gerade noch die Anzahl der Fackelfelder zählen, als Wolken die Beobachtung beendeten.

Eine Dreiviertelstunde später riss der Himmel noch einmal auf und ermöglichte mir so eine H-alpha-Beobachtung. Auch heute fiel wieder der Umstand auf, dass die Aktivität im Norden fast erloschen war. Nur zwei kleine Protuberanzen waren hier zu finden, die restlichen 6 sowie 6 Filamente und 5 Flaregebiete ausschließlich im Süden. Und mehr noch: das chromosphärische Netzwerk trat nur auf der Südhalbkugel auf, der Norden wirkte wie blank geputzt. Und: alle Fleckengruppen waren nur in der Nähe des Sonnenäquators zu finden!

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