Samstag, 22. März 2014

Sonne am 22.03.2014


Und wieder war es nur eine Beobachtung unter extrem schlechten Bedingungen, die mir heute gelang. Am Vormittag bei Sonnenschein unterwegs gewesen, verdichteten sich die Wolken typischerweise sobald ich das Teleskop aufgestellt hatte.

Ein erster grober Blick durch das Okular zeigte mir eine fast völlig verschleierte Sonnenoberfläche, die anfangs kaum, später einige Fackelfelder offenbarte. Das Seeing war eigentlich ganz passabel, der Sonnenrand relativ ruhig, doch die schleierartige, hohe, Bewölkung wirkte wie ein überdimensionaler Weichzeichner und ließ viele Strukturen und vor allem alle kleinen A- und B-Gruppen verschwinden.

Sichrbar waren auf der Nordhalbkugel die AR 12005 als H1, die AR 12012 als C5 (geschätzt) sowie eine J1 ohne Nummer. Im Süden standen von Ost nach Wets die AR 12014 als C8, die AR 12010 als D18, die AR 12008 als C5 (daneben, von der Gruppe abgespaltet, eine D8) und die AR 12011 als D5. Einzelheiten in den Penumbren der Gruppen waren nicht auszumachen und auch kaum Fackelfelder. Das Sonneobservatorium Kanzelhöhe hatte noch zwei weitere A-Gruppen gefunden, die für mich aber in dem Wolkenschleier verborgen blieben.

Zwischen den Wolken kam immer wieder die Sonne durch, aber der Himmel war an dieser Stelle rein weiß und nicht blau, was eine Beobachtung der Sonne im H-alpha unmöglich machte.

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