Montag, 31. März 2014

Sonne am 31.03.2014


Angesichts der Wetterlage – der NDR hatte einen durchweg sonnigen Tag versprochen, bekommen haben wir einen fast durchgängig nebligen Tag – rechnete ich heute nicht mehr mit einer Beobachtung. Erst ab etwa 16 Uhr wich der Syph ein wenig zurück und ich konnte dank der Sommerzeit nach einem Kurzaufenthalt bei meinem Eismann und einem Einfall in den nächsten Supermarkt doch noch die Sonne beobachten. Allerdings musste ich mich schon ein wenig beeilen, denn in Richtung Westen baute sich eine neue Hochnebelfront auf.

Die Aktivität im Weißlicht wirkte schon arg dezimiert, auch wenn ich am Ende auf insgesamt sieben Gruppen kam. Diese allerdings gehörten allesamt den unteren Waldmeierklassen an. Auf der Nordhalbkugel war eine H1 – bislang noch ohne NOAA-Nummer - neu am Ostrand aufgetaucht, die AR 12022 war eine J1, die AR 12017 am Westrand eine B3. Die AR 12014 war zur Zeit der Beobachtung bereits am Westrand wegrotiert. Im Süden war die AR 12026 als C5 erschienen. Zur Mitte der Sonnenscheibe hin stand die AR 12021 als D14, dahinter die AR 12020 als A1 und die AR 12025 als B5. Das langsam immer dunkler werdende Bild machte zunehmend Probleme bei der Erkennung der Fleckengruppen, sodass ich schnell auf mein PST wechselte, um auch noch die H-alpha-Relativzahl des Tages zu bekommen.

Die H-alpha-Beobachtung litt dann aber schon sehr unter dem neuerlich aufkommenden Syph, der sich durch ein sehr dunkles Bild im Okular nicht verleugnen ließ. Schnell fand ich am Sonnenrand 6 kleine Protuberanzen, 6 helle Flaregebiete – das bei der AR 12021 wies einen besonders hellen Bereich auf, aus dem in den kommenden Stunden ein Flare aufsteigen könnte. Dies gilt ebenso für die die Region rund um die neue AR 12026, auch hier könnte es bald zu einem Ausbruch kommen, den man aufgrund der Wetterlage hier aber nicht wird sehen können, denn inzwischen ist fast der gesamte Westhorizont wieder „dicht“.  

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