Dienstag, 3. Juni 2014

Sonne am 03.06.2014

Dank vieler Überstunden aus der letzten Zeit konnte ich heute mal früher Feierabend machen, um den noch vorhandenen Sonnenschein für meine Beobachtungen zu nutzen. Dieses Mal lief es endlich auch mal ohne Murphy und ich konnte gleich nach meiner Ankunft zu Hause mit dem Beobachten beginnen. Das Seeing war durchschnittlich mit einigen guten Momenten zwischendurch und auch die Wolken, die dunkel drohend im Westen standen, hielten sich mal zurück.

Im Weißlicht war die Aktivität weiter sehr schwach. Als erstes fiel mir wieder die AR 12079 als H1 auf, die von zwei A1-Gruppen ohne NOAA-Nummer umgeben war. Witer südlich stand in einem Fackelfeld noch eine B2, ebenfalls „namenlos“. Es folgte die AR 12077 als C6 sowie die AR 12078 und 12075, jeweils als J1. So kam ich letztlich auf 7 Gruppen.

Heute Vormittag hatte ich über eine Mailingliste die Nachricht von einer großen Protuberanz ehalten, die weit über den Sonnenrand hinaus reichen sollte. So war ich ntürlich gespannt auf das, was mir mein PST zeigen würde. Und tatsächlich: am südöstlichen Sonnenrand befand sich eine wie ein Pfeil aufrecht stehende, einzelne Protuberanz, deren Reste als Filament mit auslaufendem großen Bogen noch zu sehen waren. Welch ein Anblick. Dies war denn auch die größte der insgesamt 11 Protuberanzen, die ich am Sonnenrand erkannte. Dazu kamen 7 Filamente und 6 Flaregebiete.

Und heute hatte ich auch wirklich mal Glück mit dem Wetter, denn just während ich diesen Blogeintrag schreibe, hat sich der Himmel völlig mit dunklen Wolken zugezogen. So konnte ich am Tag des GvA-Sonnenworkshops doch noch selber beobachten.

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