Mittwoch, 25. Juni 2014

Sonne am 25.06.2014

Endlich gab es nach vielen Tagen eine Beobachtung unter fast wolkenfreiem Himmel. Man hatte das Gefühl, mitten in einem großen Wolkenloch zu sitzen und konnte nahezu stressfrei bei durchschnittlichem Seeing beobachten.

Die Aktivität unseres Tagesgestirns war gegenüber dem Vortag spürbar zurück gegangen. Auf den ersten Blick fand ich nur drei Gruppen: im Norden die AR 12097 als J1 und die 12096 als H3, da sich ihre Penumbra in die Länge gezogen und darin zwei neue Flecken gebildet hatten. Im Süden hingegen stand die AR 12098 als D8. Beim konzentrierteren Beobachten fielen mir dann noch Reste der AR 12093 und der 12094 auf: an ihrer Position standen heute zwei kleine A1-Gruppen, die aber wieder nur sehr schwer zu sehen waren und fast ständig unter die Nachweisgrenze des Teleskops rutschten. Sie waren nur für jeweils ein paar Sekunden, dafür aber auch bei mehrmaligem Nachschauen, zu sehen.

Die Beobachtung im H-alpha war dann schon ein wenig enttäuschend. Am Ostrand stand – ohne Bezug zu einer Aktiven Region im Weißlicht – ein großes, bogenförmiges Filament, sonst gab es nur 5 weitere, die sehr klein waren sowie 6 kleine Mini-Protuberanzen und drei Flaregebiete.

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