Mittwoch, 23. Juli 2014

Sonne am 23.07.2014

Bei einem fast wolkenlosen Himmel war die Beobachtung fast wieder eine wahre Freude. Fast deshalb, weil das Seeing noch Potential nach oben hatte. Es reichte aber aus, um die neueste Entwicklung im Weißlicht mitzubekommen, denn die Zahl der Aktivitätszentren hatte sich binnen eines Tages verdoppelt, allerdings gab es nur kleine Gruppen der niedrigen Waldmeierklassen A bis D.

Die gestern noch als C5 klassifizierte AR 12119 im Süden war fast vollkommen zusammengebrochen und bestand heute nur noch aus einer J1. Im Süden war die „neue“ AR 12122 als B5 zu sehen, dahinter stand eine namenlose A1 – ebenso wie etwa nahe des Zentralmeridians, wo ich später auch noch eine A1 fand. Die größte Gruppe war die AR 12121 im Norden als D3, hinter der eine B6 ohne Nummer stand. Das war es denn auch schon im Weißlicht und so wechselte ich schnell zu H-alpha.

Viel Aktivität war aber auch hier nicht auszumachen. Im Südwesten stand ein Filament im Übergang zur Protuberanz – das war denn auch gleichzeitig die einzig große Erscheinung am Rand, die restlichen 6 waren deutlich kleiner. Neben 8 mageren Filamenten stieß ich auf 6 eng begrenzte Flaregebiete, von denen drei nah am Ostrand standen und wenigstens etwas Aktivität - und vielleicht sogar ein paar Flares – versprachen. Ansonsten waren auch heute weite Teile der Sonnenoberfläche im H-alpha erscheinungsfrei.

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