Dienstag, 19. August 2014

Sonne am 19.08.2014

Ein Wochenende mit durchgehend schlechtem Wetter hinderte mich am Beobachten, berufliche Mehrarbeit am Bloggen. Und heute sah es wieder nur nach reinem Murphwetter aus: Tagsüber im Sonnenschein auf der Arbeit und bei Feierabend bedeckter Himmel. Dennoch konnte ich für etwa 5 Minuten eine kleine, immer wieder von durchfliegenden Wolken behindert, die Sonne beobachten.

Im Weißlicht hatte sich in den letzten Tagen nur wenig verändert. Alle Gruppen waren, wie am Ende eines Zyklus, beiderseits des Sonnenäquators gruppiert und zeichneten sich nicht unbedingt durch hohe Entwicklungsstände aus. Im Norden war die AR 12146 eine leicht deformierte H1, die AR 12141 eine E15 und die AR 12139 eine C5. Vor dieser Gruppe war noch eine lockere Anhäufung von penumbralosen Flecken zu sehen, die ich als B6 klassifizierte (und die noch keine NOAA-Nummer erhalten hatte). Im Süden stand die AR 12144 ganz am Westrand und war nur noch als J1 zu sehen. Die AR 12143 war eine D12 und die AR 12147 eine J3. Alles wenig herausragende Aktivitätsgebiete.

Für die H-alpha-Beobachtung musste ich mich beeilen, denn ich konnte nur noch einen kleinen wolkenfreien Abschnitt nutzen, der direkt auf die Sonne zulief. 9 Protuberanzen, 8 Filamente und 8 Flaregebiete waren die Bilanz meiner Schnellzählung. Ich konnte mir gerade noch ansehen, dass die meisten Filamente in einem eng begrenzten Feld am Ostrand standen, dann schlugen die Wolken wieder zu und beendeten die Beobachtung. Kurz danach war der Himmel wieder vollkommen bedeckt und es fing leicht an zu regnen ...

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