Mittwoch, 1. April 2015

Sonne am 01.04.2015

Das Phänomen ist nicht neu: einen Tag nach Abzug des Orkantiefs Niklas wehte der Wind heute immer noch in Böen sehr heftig und das war in der Tat auch das größte Problem bei der Beobachtung. Ein bereitgelegter Zettel wurde von der Fensterbank weggepustet, ein Bleistift flog hinterher sowie zwei Plastikkappen und eine meiner Sofibrillen.

Als sich der Wind ein wenig gelegt hatte, konnte ich endlich - bei durchschnittlichem Seeing - mit der Beobachtung beginnen. Im Weißlicht war nur wenig zu sehen. Die AR 12305 stand am Westrand und war eine H1. Südöstlich davon stand die AR 12315 als B4, nordöstlich die AR 12313 als schwach wahrnehmbare A1. Von der AR 12316 war indes nichts zu sehen.

Im H-alpha war die Aktivität viel höher als im Weißlicht. Am Rand sah ich 7 zum Teil recht großflächige Protuberanzen, auf der Oberfläche nur zwei kleine Flaregebiet, dafür aber auch nur 6 Filamente. Eines im Osten war beinahe einen halben Sonnendurchmesser lang und sah auch wie ein Strich, während die beiden Polregionen der Sonne erscheinungsfrei waren.

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