Dienstag, 21. April 2015

Sonne am 21.04.2015

Es ist schon eine gewaltige Umstellung, nach nur einer Woche Urlaub erst wieder nach Feierabend beobachten zu können, mit dem Risiko, am Ende keine Beobachtung zu bekommen, weil man auf der Arbeit war. Der erste Tage endete dann aufgrund von Überstunden auch relativ späte, sodass ich das Beste des Tages natürlich wieder verpasste, weil ich nicht beobachten konnte.

Im Weißlicht hatte sich das Geschehen weitgehend an den Westrand verlagert. Die AR 12322 stand im Norden genau an diesem Sonnenrand und war als J1 zu sehen, von der AR 12321 nur eine J1 übrig, über der die AR 12326 als A1 zu finden war. Die AR 12324 war eine D8 und die AR 12325 eine C6. Laut NOAA wurde noch eine AR 12330 gesehen, von der ich aber nichts fand. Auf der Südhalbkugel stand die AR 12327, die ich als zwei Gruppen ansah: eine H1 und eine D6. Dazu kam eine B2 ohne NOAA-Nummer und am Westrand die AR 12329 als dritte J1. 

War ich den ganzen Tag bei strahlendem Sonnenschein im Büro und machte Überstunden, kamen zu meiner Beobachtungszeit erst einmal wieder Wolken und störten die H-alpha-Beobachtung. Verpasst hatte ich am Ostrand eine große, eruptive Protuberanz und sah nur noch die kümmerlichen Reste in schwer definierbarer Form, aber immerhin 5 mehr oder weniger kleine Materieansammlungen am gesamten Sonnenrand. Auf der Oberfläche zählte ich 7 Flaregebiete und 10 Filamente, darunter ein großes im Nordosten. Dann kamen wieder Wolken und ich gab, genervt vom ersten Arbeitstag, auf.

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