Mittwoch, 27. Mai 2015

Sonne am 27.05.2015

Es war die schwierigste Beobachtung seit langer Zeit: Nach verspätetem Feierabend zu Hause angekommen, verschwand die Sonne erst einmal wieder hinter Wolken, dieses Mal schaffte ich es noch nicht mal mehr bis in meine Wohnung. Danach zogen alle Wolkenlücken links oder rechts an der Sonne vorbei oder es gab erst gar keine. Später kam noch mal eine kleine Lücke, in der ich, gerade mit einem Freund aus Bergedorf telefonierend, mein Teleskop auf der Fensterbank aufstellte und erst einmal gar nichts sah.

Das Seeing war erstaunlich gut, doch auf der Oberfläche sah ich keine Flecken. Auch der Rand schien fleckenfrei zu sein. Erst nach längerer Beobachtung erkannte ich am Ostrand „irgendwas“. Es war die AR 12353 als J1 im Norden und die AR 12353 als A1, beide genau am Westrand, beide mitten in Fackelfeldern. Dann zog es wieder zu, um kurz danach wieder kurz aufzuklaren. So fand ich eine J1 und eine A1 am Ostrand im Süden und zwei A1 im Norden nur aufgrund der Randverdunklung. 

Obwohl ich auch hier nur sah, dass da „was“ war, aber nicht konkret nicht hätte sagen können was. Daher definierte ich es einfach als A1, um überhaupt etwas zu bestimmen. Unter den gegebenen Umständen war an eine H-alpha-Beobachtung nicht einmal zu denken.

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