Donnerstag, 13. August 2015

Sonne am 13.8.2015

Nach einem leider sehr langen Arbeitstag der um 6 Uhr begann und erst gegen 16:30 Uhr endete, war der Himmel immer noch klar und das Seeing ganz passabel, die Temperaturen waren aber weniger angenehm, sodass ich mich - das Thermometer zeigte irritierende 41° an, die aber wohl nicht real waren - etwas mit der Beobachtung beeilte.

Im Norden hatte sich die AR 12400 erstaunlich schnell weiterentwickelt und war eine C6, nachdem sie gestern nur als A1 zu sehen war. Die AR 12398 war ungleich schwieriger zu finden, praktisch nur in Augenblicken ganz ruhiger Luft. Ich sah eigentlich nur, dass an der fraglichen Stelle „was“ war und definierte das vorsichtig als A1. Ähnlich erging es mir mit der AR 12399, die ich ebenfalls als A1 definierte, obwohl ich mir irgendwie nicht sicher war, wirklich was gesehen zu haben, obwohl ich manchmal den Eindruck hatte, dort einen Minifleck zu sehen. Leichter zu finden waren die schon weit über den Westrand herumrotierte AR 12396, die ich als D15 klassifizierte sowie die im Osten neu herum gekommene A3, die noch ohne NOAA-Nummer war.

Im H-alpha sah es auch heute recht übersichtlich aus: 10 Protuberanzen am Rand, 6 große und 4 kleine und die auffälligeren davon verteilten sich mit 3:3 gleichmäßig auf den Ost- und den Westrand. Dabei wiesen die am Ostrand eine deutlich höhere Komplexität auf und geht man nach der alten „Regel“, dass große Protuberanzen stets größere Fleckengruppen ankündigen - nur in diesem Zyklus ist das irgendwie anders - könnte dort am Ostrand bald „was“ auftauchen. Die Filamente auf der Oberfläche, 7 an der Zahl, hatten sich weiter nach Westen verschoben und nur eines stand im Osten. Die 3 Flaregebiete lagen zwischen der AR 12399 und der AR 12396 sowie im Umfeld der AR 12400. Und wenn ich richtig gezählt habe, war dies die 150.te Beobachtung des Jahres 2015!

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