Samstag, 15. August 2015

Sonne am 15.8.2015

Aufwachen, Feststellen, dass der Himmel einigermaßen klar ist, Geraffelt nehmen und auf den Boden flitzen waren ineinander übergehende Tätigkeiten an diesem Morgen. Und es hatte sich gelohnt: das Seeing war trotz des Syphs sehr gut, dafür waren die Bilder, die die Okulare beim Refraktor und dem PST zeigten, ein wenig zu dunkel. Es ging aber noch so gerade eben, dass man nicht nur die wesentlichen, sondern alle Details sah, die das Auflösungsvermögen der Teleskope hergab.

Anscheinend im monatlichen Tief angekommen, gab es erst mal noch keine neuen Gruppen und so fand ich nur die beiden, die ich gestern schon sehen konnte: Im Norde die AR 12400 als C4 im Norden, die AR 12401 als D7 im Süden.

Spannender ging es im H-alpha zu, wich ich allerdings viel am Einstellring des PSTs arbeiten musste, um wegen der geringen Helligkeit etwa den Kontrast am Sonnenrand optimal einstellen zu können, wo ich 9 Protuberanzen fand. Viele davon sehr klein - sie ragten als Spritzer knapp über den Rand -; aber im Westen waren zwei und im Osten eine, die den Hinguckend Wert waren. Auf der Oberfläche gab es nur noch zwei Flaregebiete - beide rund um die genannten Regionen -, und 12 Filamente, wobei die im Nordwesten (eine glich einem von oben betrachteten Viadukt) und jene im Nordosten noch am auffälligsten waren. 

Kurz nach Ende der Beobachtung verdüsterten dann wieder Wolken die Sicht und nach deren Abzug war der Syph wieder intensiver …

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