Mittwoch, 23. September 2015

Sonne am 23.9.2015

Nur wenige Minuten nach dem astronomischen Herbstanfang um 10:21 Uhr MESZ und nach zwei Ausfalltagen kam die Sonne ein wenig durch die Wolken. Bei der Beobachtung hatte ich jedoch nicht nur damit zu kämpfen, denn ich musste auch noch an beliebig vielen Bäumen und dicken Ästen vorbeischauen, die immer wieder durch den ohnehin nur kleinen Blickwinkel hindurchwischten. Kein Vergleich zu meinem Urlaubsort mit seinem freien Himmel und dem ebenso freien Horizontblick.

Im Weißlicht konnte ich die AR 12415 nicht mehr sehen, dafür aber im Süden die AR 12418 als ovale H1-Gruppe und die AR 12422 als D3. Beide Gruppen übrigens im Süden. Im Norden standen die AR 12421 als C3 und die AR 124290 als E15, wobei ich aber sicherlich einige der kleinen Flecken durch die „Ast-Beobachtung“ nicht sehen konnte.

Eine weitere Lücke offenbarte mir noch eine kurze Beobachtung im H-alpha, so die große Protuberanz, die ich noch an der Ostsee intensiv beobachten konnte, weiterhin als Filament sichtbar war. Im Norden gab es quer dazu ein weiteres, flächiges, sowie einige am Ostrand, die sich zu einer Nord-Süd-Kette auszurichten schienen. Darüber hinaus erwischte ich 6 Flaregebiete und am Rand 9 Protuberanzen, wobei die ganz kleinen Dank der Bäume mit Sicherheit nicht erkannt wurden.

Immerhin eine Beobachtung, mehr konnte man zu diesem Tag nicht sagen, denn gleich danach zog es wieder zu.

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