Sonntag, 11. Oktober 2015

Sonne am 11.10.2015

Was für ein grauenhaftes Seeing an diesem Morgen: die Sonne strahlt von einem tiefblauen Himmel herab, doch die tiefen Temperaturen in der Nacht und die jetzt beginnende Erwärmung der Luft führten zu einem grauenhaft schlechten Seeing, das die Beobachtung an den Rand der Wertlosigkeit führte.

Nur mit allergrößter Mühe und nur in Sekundenbruchteilen gelang es mir, auf den Sonnenbrand scharf zu stellen, was fast unmöglich war, und dann die beiden einzigen Gruppen zu erkennen. Bei mehr und vor allem kleineren Gruppen wäre mir wohl eine ganze Menge entgangen. So aber ging es gerade eben noch.

Im Weißlicht war die AR 12430 zu einer nur extrem schwer zu erkennenden A1 geworden. Mit der neuen, randnahen AR 12431 sah es wesentlich besser aus. Sie erkannte ich auf Anhieb als J1.

Im H-alpha schlug das schlechte Seeing voll durch und so gelang es mir auch hier nur unter großen Mühen, die 6 Protuberanzen am Rand - vor allem jene im Osten sollte man im Auge behalten - und die 7 kleinen Filamente und 3 Flaregebiete auf der Oberfläche auszumachen. Ansonsten gilt für diese Beobachtung: typisch 4. Quartal. Besser wird es erst wieder im Frühjahr.

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