Montag, 11. Juli 2016

Sonne am 11.7.2016

Wer am Vormittag beobachten konnte, war mal wieder im Vorteil, denn nachmittags zogen dichte Wolken herein und die wiesen nur sehr wenige Lücken auf. So benötigte ich fast eine Stunde, um meine Relativzahlen fertig zu bekommen. Bei der H-alpha-Beobachtung sah es noch schlimmer aus: hier brauchte ich zweieinhalb Stunden, um durch die Lücken überhaupt etwas zu erkennen.

Im Weißlicht waren die beiden Fleckengruppen am Westrand verschwunden, dafür war ein etwas größerer H-Fleck um den den Ostrand herumrotiert. Bei den anderen drei Gruppen hatte sich nur wenig verändert: die AR 12563 war eine C5, die 12564 eine D10 und die 12562 eine C8.

Im H-alpha-Licht fiel mir zunächst eine große, bogenförmige Protuberanz im Nordwesten auf, weitere, allerdings bedeutend kleinere, befanden sich am südwestlichen Rand sowie im Osten. Auf der Oberfläche sah es dagegen ein wenig trostlos aus: die 4 Flaregebiete waren nicht sehr auffallend und die 6 Filamente klein und mickrig, wie es dem Stand der aktuellen Sonnenaktivität entsprach. 

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