Donnerstag, 21. Juli 2016

Sonne am 21.7.2016

Nach einem weiteren Ausfalltag beim Bloggen aufgrund von Krankheit, aber nicht bei der Beobachtung, geht es nun heute weiter. Trotz der hohen Außentemperaturen und einem durchaus blauen Himmel ohne Wolken war das Seeing ziemlich gut.

Im Weißlicht war das eingetreten, was ich vorgestern noch vermutete: die große AR 12567 zeigte schon gestern erste Auflösungserscheinungen im hinteren Teil – die Penumbra war stark geschrumpft und sah zerfleddert aus – während sie gleichzeitig viele ihrer Flecken außerhalb der Hofgebiete verloren hatte. Ähnliches passierte der AR 12565, die heute ebenfalls keine Gruppen außerhalb der Penumbra mehr aufwies. Ich klassifizierte die Gruppen als H3 bzw. D12. Aufgrund ihrer randnahen Position konnte ich sie heute auch nicht mehr mit dem bloßen Auge und der Sofibrille sehen. Zu erwähnen wäre da noch die kleine AR 12569, die in den letzten Tagen von der Stufe D auf B zurückgefallen war und heute nur noch 2 Flecken aufwies.

Das gute Seeing war natürlich mit dem PST auch im H-alpha zu bemerken. Am Rand fand ich 7 Protuberanzen und je eines am Ost- und am Westrand – genau gegenüberliegend – war etwas großflächiger, alle anderen vielen relativ klein aus. Im Bereich der drei Fleckengruppen gab es 3 große Flaregebiete zu sehen. Selbst bei der mittlerweile arg zusammengebrochenen AR 12569. Dafür gab es auffallend viele kleine Filamente, die wild verstreut über der Oberfläche zu finden waren. Beim Zählen kam ich immerhin auf 12 Exemplare und besonders beeindruckend war jenes am Ostrand, das vor der großen Protuberanz stand. Ansonsten machte ich, dass ich aus der Hitze rauskam, mein Thermometer zeigte über 40° an, was aber wohl nicht realistisch war, weil die Sonne direkt draufschien.

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