Dienstag, 16. August 2016

Sonne am 16.8.2016

Bei ruhigem Hochdruckwetter mit träge dahinziehenden Wolken zu beobachten ist eine Variante, die agnz angenehm ist. Vor allem, wenn dann auch noch das Seeing entsprechend gut ist. So wie heute.

Im Weißlicht hatten sich einige deutliche Veränderungen ergeben. Die AR 12575 ist wieder auferstanden – in Wirklichkeit hat sie einen neuen Fleck ausgebildet – und war eine A1. Die AR 12577 war nur noch eine C5 im Auflösungsstadium, Die AR 12574 eine J1. Die darunter stehende J1 hatte abermals keine NOAA-Nummer erhalten. Ganz im Süden war die AR 12576 weiter als J2 zu sehen. Im Osten hatte die dortige A1 die Nummer 12578 erhalten und in dem Bereich zwischend er AR 12678 und der 12576 stand einsam und verlassen eine extrem schwer zu sehende A1 ohne Nummer, die ich eigentlich nur per Zufall entdeckte, weil gerade dünne Wolkenfetzen über sie hinweg zogen.

Im H-alpha-Licht gab es indes eine ganze Reihe von Protuberanzen am Sonnenrand zu sehen, wenn es auch weniger waren als gestern. 7 dieser Materieerhebungen konnte ich zählen. Die große aufsteigende Protuberanz am Ostrand war noch zu sehen, aber erheblich kleiner geworden. Hier gab es denn auch noch zwei winzige Spritzer, die kaum über den Rand hinaus kamen. Am nordwestlichen Rand gab es einen schönen Büschel zu sehen und weiter südlich eine regelrechte Rampe aus 3 Teilen. Deren Einteilung war aber – zugegebenermaßen – recht willkürlich. Auf der Oberfläche fanden sich 4 Flaregebiete und 7 zumeist kleine Filamente. Das größte Exemplar stand nahe des Westrandes, rund um die Flaregebiete standen dann weitere deutlich wahrnehmbare Bögen. Der Norden und der Süden waren aber dennoch weitgehend erscheinungsfrei und man darf gespannt sein, wie lange es dauern wird, bis dies bei der ganzen Sonne der Fall sein wird.

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