Dienstag, 13. September 2016

Sonne am 13.9.2016

Rechtzeitig durch Laubbläser geweckt, konnte ich wieder auf dem Dachboden beobachten, obwohl dort der Sichtwinkel nun schnell immer enger wird. Bis Ende des Monats wird es vorbei sein mit den Beobachtungen zu früher Stunde, dann kann ich nur noch in der Mittagszeit was machen, denn durch die Verkürzung des Tagbogens wird es nach Feierabend dann auch immer schwieriger, zu beobachten, zumal jetzt schon wieder die ersten Bäume die Sicht behindern. Das Seeing war auch nicht so herausragend wie gestern, aber es ging.

Im Weißlicht hatte ich zweitweise mit einem in heftiger Wallung begriffenen Sonnenrand und einer blubberigen Oberfläche zu kämpfen, da die Sonne genau über dem Dach des Nachbarhauses stand, doch zu späterer Stunde kann ich nicht mehr beobachten, weil ich dann nicht mehr an die Sonne herankomme. Nach dem Verschwinden der AR 12585 blieben nur kleine Gruppen zurück: die AR 12589 als C3 und die AR 12591 als C6. Mehr durch Zufall entdeckte ich dann noch eine kleine A1 in einem Fackelfeld nahe des Westrandes.

Mehr als im Weißlicht war im H-alpha die nun abermals einbrechende Aktivität zu erkennen. Nur eine größere Protuberanz und vier kleine Erhebungen gab es am Rand zu sehen, dazu drei Flaregebiete – inkl. dem bei der kleinen A1 – und 10 zumeist kleine und matschige Filamente. Der Norden und der Süden waren erscheinungsfrei, ebenso weite Gebiete der Osthälfte. Bleibt nur die Frage, ob es nach dem unweigerlichen Verschwinden der drei aktuellen Aktivitätsgebiete wieder fleckenfreie Tage gibt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen