Donnerstag, 9. Februar 2017

Sonne am 9.2.2017

Nach weiteren 10 Ausfalltagen – so schlecht bin ich seit vielen Jahren nicht mehr in ein neues Jahr gestartet – heute die erste Februar-Beobachtung. Zu verdanken habe ich dass der Tatsache, dass der Ableser heute zwischen 14 und 16 Uhr kommen wollte und ich daher früher von der Arbeit weg musste, was auch fast wieder nicht geklappt hat. Dabei sollte heute laut Wetterbericht überhaupt keine Sonne zu sehen sein.

Ich war ein wenig früher zu Hause und stellte erst einmal meinen kleinen 80/400er-Refraktor auf die Fensterbank. Das Seeing war ganz gut, aber die Durchsicht schlecht, weil der Himmel ziemlich vercirrt war, was sich besonders im H-alpha-Licht negativ bemerkbar machte.

Im Weißlicht erkannte ich auf Anhieb die AR 21634 als D6-Gruppe. Sie war die einzige, die ich unter den gegebenen Umständen finden konnte, sowie zwei kleine Fackelfelder am Ostrand.

Ähnlich ernüchternd wirkte die ohnehin schwierige Beobachtung mit dem PST. Aufgrund des vercirrten Himmels war das Bild ingesamt sehr dunkel und die einzelnen Erscheinungen waren nur schwer auszumachen und wiesen einen kaum wahrnehmbaren Kontrast zur Oberfläche, bzw. am Sonnenrand auf. Nur mit Mühe konnte ich am Rand 7 kleine Protuberanzen erkennen, die fast alle wie kleine Baumspitzen aussahen. Lediglich eine im Nordosten sah aus wie ein Büschel. Die Oberfläche war nahezu leer, hier konnte ich auch nur 2 kleine Flaregebiete und 2 kleine Filamente erkennen.

Glücklicherweise gestattete mir der nun endlich auch spürbar größer werdende Tagbogen der Sonne eine Beobachtung zu einer Zeit, wo es bisher nicht ging: die Sonne stand wieder über dem ersten der beiden nervigen Hochhäuser!

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