Freitag, 31. März 2017

Sonne am 31.3.2017

Am letzten Tag vor meiner Rückreise nach Hamburg konnte ich abermals vor dem Frühstück beobachten. Der Himmel war ziemlich vercirrt, aber gerade so, dass man noch einigermaßen problemlos durchgucken konnte.

Im Weißlicht hatte die AR 12644 nun alle Flecken außerhalb der Penumbren verloren und gehörte nach meiner Einschätzung zur Waldmeierklasse D. Auf der Südhemisphäre hatte sich die AR 12645 seit gestern enorm weiterentwickelt und ich stufte sie als E24 ein, vor allem, da nicht nur ihre Penumbren, sondern auch der Raum dazwischen teilweise sehr wirr strukturiert ist, was immer auf ein sehr komplexes, lokales Magnetfeld hinweist.

Das zeigte sich denn auch im H-alpha-Licht, wo am Rand 6 kleine Protuberanzen – die größte im Nordwesten – und auf der Oberfläche 5 teilweise sehr helle Flaregebiete und 8 kleine, oft kaum wahrnehmbare Filamente zu sehen waren, sich weite Teile der Oberfläche aber auch wieder ohne Erscheinungen solarer Aktivität präsentierten.



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