Sonntag, 11. März 2018

Sonne am 9. und 11.3.2018

Nach drei Tagen mal wieder ein kleiner Blogeintrag – mit einem dazwischen liegenden, witterungsbedingten Ausfalltag – und es hat sich an der Gesamtsituation wenig bis gar nichts verändert. Am 9. war das Seeing am Anfang hundsmiserabel, besserte sich aber während der Beobachtungszeit. Heute morgen dagegen war es vergleichsweise gut, was auch an der deutlich höheren Außentemperatur lag. Sie war erstmals in diesem Jahr auf fast 10° geklettert. Dafür war am Freitag der Himmel richtig blau, heute dagegen eher syphig-schmierig, doch für eine Relativzahlbestimmung war es gerade noch ausreichend.

Getan hatte sich in den letzten drei Tagen so gut wie nichts. Im Weißlicht war die Sonne weiterhin fleckenfrei.

Im Hα-Licht hingegen war die Sonnenaktivität vorgestern am geringsten, als ich nur 2 Protuberanzengebilde am Ost- und am Westrand beobachten konnte. Heute dagegen gab es zwar derer drei, doch schauten sie kaum über den Rand hinaus und waren auch nicht gleich auf Anhieb zu sehen. Die Zahl der Filamente stieg leicht von 3 auf 5 an, wobei zwei Exemplare im Nordosten etwas größer ausfielen, als ihre »Kollegen« im Rest der Oberfläche. So langsam wandert das nur noch sehr schwache Flaregebiet der ehemaligen AR 12700 in Richtung Westrand. Dabei hat es den Sonnenmeridian bereits passiert. Im Magnetogramm auffällig, war es im Hα-Licht nur mit Mühe zu sehen, wenn das Seeing mal ein wenig besser wurde. Am Freitag war davon überhaupt nichts zu sehen gewesen, heute ging es gerade so eben.

Es bleibt festzuhalten, dass die Sonnenaktivität weiterhin äußerst schwach ausgeprägt ist und das nun schon wieder an 11 aufeinander folgenden Tagen.

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